Persönliches & Ziele

Persönliches

Ich bin 38 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Geboren wurde ich in München. Dort bin ich in relativ einfachen Verhältnis aufgewachsen. Ich würde sagen, ich war ein Kind aus der Mittelschicht. Meine Eltern betrieben eine Kneipe in unmittelbarer Nähe unserer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung. Mehr war nicht drin, denn meine Eltern steckten jeden „Pfennig“ in die Finanzierung ihres Hauses in Niederbayern. Es gab keine großen Urlaubsreisen, mein erstes Auto war fast älter als ich selbst und trotzdem hat es mir an nichts gefehlt.

Mein Vater legte großen Wert auf eine gute Schulbildung und schickte mich auf ein naturwissenschaftliches Gymnasium, welches ich 1996 mit dem Abitur verließ.

Da ich meinen Eltern möglichst wenig auf der Tasche liegen wollte, begann ich zunächst eine Ausbildung zur Fachberaterin für Softwaretechniken. Da zeigte erstmals mein großer Drang nach Unabhängigkeit. Hierfür musste ich auch zum ersten Mal für längere Zeit den „Weißwurst-Äquator“ überschreiten, da der theoretische Unterricht in Paderborn (NRW) stattfand.

Nach der Ausbildung war ich zunächst ein Jahr als IT-Consultant bei einem amerikanischen Softwareunternehmen in München tätig. Anschließend wechselte ich als Webdesignerin zu einem schwedischen Online-Broker (Start-up) nach Frankfurt am Main – mein Abschied aus meiner Heimatstadt bis heute.

Dort gelang mir durch Zufall der Wechsel in den Personalbereich. Leider währte das Glück nicht lange, denn die Start-up-Blase platzte Endes des Jahres 2000 und so musste auch ich mir eine neue Stelle suchen.

Diese fand ich nach nur 3 Wochen bei einem französischen Konzern, in dem ich ab 2001 für knapp 10 Jahre als HR Business Partnerin tätig war. Hier lernte ich alles, was man im operativen Personalwesen wissen muss, um Mitarbeiter individuell betreuen und Führungskräfte zielgerecht beraten zu können. Nebenbei absolvierte ich in dieser Zeit mein Fernstudium zur Diplom-Betriebswirtin (FH) mit Schwerpunkt Personal- und Organisationswesen.

Im Oktober 2010 wollte ich dann endlich „Karriere machen“ – trotz zweier Kleinkinder. Deshalb trat ich eine Stelle als HR Managerin/Personalleiterin in einem Produktionswerk eines amerikanischen Automobilzulieferers in Grünberg an.

Doch trotz eines guten Betreuungsumfeldes aus Tagesmutter, Kita und Familie war es nicht so einfach, Familie & Beruf unter einen Hut zu bekommen. Die Arbeitszeiten waren nicht flexibel genug, Homeoffice nicht wirklich erwünscht und vieles blieb auf der Strecke. Der Stress war für alle einfach zu groß.

Somit ging ich wieder einen Schritt zurück und arbeite nun seit August 2012 in Teilzeit als Personalreferentin bei einem deutschen Konzern in Wetzlar.

Als Ausgleich zu Beruf und Familie habe ich auch das ein oder andere Hobby. Hierzu gehören Laufen – 2014 möchte ich am Köln-Marathon teilnehmen – und Fotografieren sowie viel ehrenamtliches Engagement.

Bis zur Geburt meines ersten Kindes war ich bei der Freiwilligen Feuerwehr Lindheim sowohl in der Einsatzabteilung als auch im Vorstand aktiv.

Zwei Jahre lang – bis zur Wahl als Direktkandidaten – war ich Mitglied im Elternbeirat unserer Kindertagesstätte und bin derzeit noch in deren Förderverein tätig als Kassenprüferin und Homepageverantwortliche.

Des Weiteren habe ich mich in einem Azubi-Mentoren-Programm bei „Altenstadt aktiv“ engagiert, das aber bedauerlicherweise mangels Interesse der betroffenen Parteien eingestellt wurde.

Gesellschaftliches Engagement ist also ein wichtiger und fester Bestandteil meines Lebens. Der Schwerpunkt liegt hier jedoch im Bereich Politik.

 

Politischer Werdegang

Ich bin im Jahr 2008 in die FDP eingetreten, weil diese Partei meiner persönlichen Grundeinstellung am nächsten kam.

Ich würde mich als einen sehr toleranten, aber auch freiheitsliebenden Menschen bezeichnen, der sein Leben gern selbst in die Hand nimmt und sich nur ungern reinreden lassen möchte. „Leben und leben lassen“ und zwar jeder so, wie es für ihn richtig ist. Diese Grundeinstellung sehe ich bei der FDP am besten vertreten.

Bereits ein halbes Jahr nach meinem Eintritt wurde ich zur stellvertretenden Vorsitzenden sowie nach einem weiteren Jahr zur Vorsitzenden des Ortsverbandes in Altenstadt-Limeshain gewählt.

Meine erste Kandidatur erfolgte im Jahr 2011 bei der Kommunalwahl. Hier bin ich sowohl für den Ortsbeirat Lindheim und die Gemeindevertretung in Altenstadt als auch für den Kreistag im Wetteraukreis angetreten.

Im Jahr 2012 wurde ich Mitglied im Kreisvorstand des Wetteraukreises sowie Delegierte für den Bezirks- und Landesparteitag. Seit April 2013 bin ich Ersatzdelegierte für den Bundesparteitag und seit November 2013 Ersatzdelegierte für den Europaparteitag.

In 2013 war ich Teilnehmerin im ersten Mentoringprogramm des hessischen Landesverbands. Heute leite ich dieses Projekt.

Im September 2012 wurde ich zur Direktkandidatin im Wahlkreises 177 – Wetterau I für die Bundestagswahl 2013 gewählt.

Ab Januar 2014 war ich für ein Jahr Mitglied im Landesfachausschuss für neue Medien & Internet. Seit diesem Zeitpunkt habe ich auch mein erstes Mandat in der Gemeindevertretung von Altenstadt. Zusammen mit Christoph Platen bilden wir die kleinste Fraktion in diesem „Parlament“.

Im Februar 2014 wurde ich zur Beisitzerin in den Landesvorstand gewählt und im März 2014 zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden im Wetteraukreis.

Aktuell kandidiere ich erneut bei der Kommunalwahl. Zum einen als Spitzenkandidatin der FDP Altenstadt für die Gemeindevertretung und zum anderen auf Platz 6 der FDP-Kreistagsliste.

 

Politische Ziele

Grundsätzlich möchte ich erreichen, dass die FDP auf Basis ihrer liberalen Grundwerte verständliche und umsetzbare Lösungen für die täglichen Probleme der Menschen anbieten kann und das in einer Sprache, die jeder versteht.

Ich möchte weg von diesen abgehobenen, oberflächlichen und eher allgemein gültigen Aussagen hin zu ganz konkreten Ideen und Vorschlägen und zwar für alle Menschen. Denn wenn wir richtig verstanden werden – und darauf haben wir durch die von uns gewählte Sprache Einfluss – können wir für alle Schichten etwas anbieten. Wir sind nicht die Partei für Wohlhabende und wollen es auch nicht sein. Wir waren die Partei für den MIttelstand und so soll es auch bleiben bzw. wieder werden.

Thematisch setze ich mich ganz besonders für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Wetterau ein, da ich selbst erlebt habe, wie schwierig das immer noch ist und deshalb auch weiß, was dazu noch alles fehlt. Darüber hinaus liegen mir durch meine berufliche Tätigkeit die Themen Fachkräftesicherung sowie – ebenfalls aus eigenem Erleben – die Bildungspolitik sehr am Herzen.

Mit diesen Themen habe ich bereits sowohl kommunalpolitisch und beruflich als auch privat einige Erfahrungen gesammelt. In Altenstadt setze ich mich auf kommunaler Ebene z.B. für eine bessere Nutzung & Unterstützung der Kindertagespflege ein sowie für eine Flexibilisierung der Öffnungszeiten von Kita und Nachmittagsbetreuung in den Schulen. Beruflich habe ich bereits an einem Projekt zur Planung und Umsetzung einer Betriebskinderkrippe sowie eines Kindertagespflege-Konzepts maßgebend mitgewirkt. Diese Arbeit möchte ich gerne in einem größeren Rahmen fortsetzen.