Natascha Baumann

In dieser Rubrik können Sie sich über mich und meinen bisherigen beruflichen sowie politischen Werdegang informieren.

Wer es gerne kurz und knackig mag, findet unter „Daten & Fakten“ die wichtigsten Stationen als Aufzählung in chronologischer Reihenfolge. Detaillierter Ausführungen sowie meine politischen Ziele finden Sie unter der Rubrik „Persönliches & Ziele“.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben, so kontaktieren Sie mich bitte über das Kontaktformular.

Daten & Fakten

Persönliches

  • 1977 in München geboren
  • verheiratet
  • zwei Kinder im Alter von 10 und 11 Jahren
  • Hobbies: Joggen, Fotografieren, Basteln, Lesen

Ausbildung

  • 1996 Abitur in München
  • 1996-1999 Ausbildung zur Fachberaterin für Softwaretechnikern in München & Paderborn
  • 2001-2008 Fernstudium zur Betriebswirtin (FH) mit Schwerpunkt Personal- und Organisationswesen
  • seit 2011 regelm. Weiterbildung zum Personal- und Business-Coach
  • 2012 Weiterbildung im Bereich Organisationspsychologie

Beruflicher Werdegang

  • 1999-2000 IT-Consultant bei einem amerikanischen Softwarehersteller in München
  • 2000-2001 Personalreferentin bei einem schwedischen Online-Broker in Frankfurt am Main
  • 2001-2010 HR Business Partnerin bei einem französischen Kraftwerkshersteller in Offenbach am Main
  • 2010-2012 HR Managerin bei einem amerikanischen Automobilzulieferer in Grünberg
  • 2012-heute Personalreferentin bei einem deutschen Konzern der Optikindustrie in Wetzlar
  • 2012-heute nebenberuflich als Familiencoach tätig (www.futureforfamily.de)

Politischer Werdegang

  • 2008 Eintritt in die FDP und bei den Liberalen Frauen
  • 2009 – 2010 stv. Vorsitzende des Ortsverbandes Altenstadt-Limeshain
  • seit 2010 Vorsitzende des Ortsverbandes Altenstadt-Limeshain
  • 2011 und 2016 Kandidatur bei der Kommunalwahl (Ortsbeirat, Gemeindevertretung und Kreistag)
  • 2012 – 2014 Beisitzerin im Kreisvorstand der FDP Wetteraukreis
  • seit April 2012 Delegierte für den Bezirks- und Landesparteitag
  • 2013 Teilnehmerin am Mentoringprogramm des hessischen Landesverbandes
  • Direktkandidatin im Wahlkreis 177, Wetterau I für die Bundestagswahl 2013
  • seit März 2013 Ersatzdelegierte für den Bundesparteitag
  • seit November 2013 Ersatzdelegierte für den Europaparteitag
  • 2014 – 2015 Mitglied im Landesfachausschuss für neue Medien & Internet
  • seit Januar 2014 Fraktionsmitglied in der Gemeindevertretung von Altenstadt
  • 2014 – 2017 Beisitzerin im Landesvorstand der FDP Hessen
  • seit März 2014 stv. Kreisvorsitzenden
  • 2014 – 2017 Beauftragte des Landesvorstandes für das Mentoring-Programm der FDP Hessen
  • Kandidatin für das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Altenstadt (Ergebnis 37,2%) im März 2018

Meine Schwerpunkte

  • Vereinbarkeit von Familie & Beruf
  • Fachkräftesicherung
  • Bildung

sonstige Ehrenämter & Mitgliedschaften

  • Elternbeirat und Mitglied des Schulelternbeirats der Limesschule in Altenstadt
  • Mitglied der Schulkonferenz in der Grundschule Lindheim
  • 2016 – 2018 Schulelternbeiratsvorsitzende in der Grundschule Lindheim
  • 2013 – 2018 Elternbeirat in der Grundschule Lindheim
  • 2011 – 2013 Elternbeirat in der Kita Abeneteuerland in Lindheim
  • Mitglied beim Malteser Hilfsdienst und dem Arbeiter-Samariter Bund (ASB)
  • Mitglied im NABU
  • Mitglied im Bundesverband der Personalmanager (http://www.bpm.de/)
  • Mitglied im Deutschen Fachverband Coaching – DFC (http://www.dfc-verband.de/)
  • Mitglied in örtlichen Vereinen: Lindheimer Hexen e.V., VfL Altenstadt, Freiwillige Feuerwehr Lindheim e.V. (früher aktiv, jetzt nur noch passiv; http://www.lindheim.de/feuerwehr/), Förderverein der Grundschule Lindheim und der Limesschule Altenstadt

Persönliches, Ausbildung & Beruf

Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Geboren wurde ich in München. Dort bin ich in relativ einfachen Verhältnis aufgewachsen. Ich würde sagen, ich war ein Kind aus der Mittelschicht. Meine Eltern betrieben eine Kneipe in unmittelbarer Nähe unserer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung. Mehr war nicht drin, denn meine Eltern steckten jeden „Pfennig“ in die Finanzierung ihres Hauses in Niederbayern. Es gab keine großen Urlaubsreisen, mein erstes Auto war fast älter als ich selbst und trotzdem hat es mir an nichts gefehlt.

Mein Vater legte großen Wert auf eine gute Schulbildung und schickte mich auf ein naturwissenschaftliches Gymnasium, welches ich 1996 mit dem Abitur verließ.

Da ich meinen Eltern möglichst wenig auf der Tasche liegen wollte, begann ich zunächst eine Ausbildung zur Fachberaterin für Softwaretechniken. Da zeigte erstmals mein großer Drang nach Unabhängigkeit. Hierfür musste ich auch zum ersten Mal für längere Zeit den „Weißwurst-Äquator“ überschreiten, da der theoretische Unterricht in Paderborn (NRW) stattfand.

Nach der Ausbildung war ich zunächst ein Jahr als IT-Consultant bei einem amerikanischen Softwareunternehmen in München tätig. Anschließend wechselte ich als Webdesignerin zu einem schwedischen Online-Broker (Start-up) nach Frankfurt am Main – mein Abschied aus meiner Heimatstadt bis heute.

Dort gelang mir durch Zufall der Wechsel in den Personalbereich. Leider währte das Glück nicht lange, denn die Start-up-Blase platzte Endes des Jahres 2000 und so musste auch ich mir eine neue Stelle suchen.

Diese fand ich nach nur 3 Wochen bei einem französischen Konzern, in dem ich ab 2001 für knapp 10 Jahre als HR Business Partnerin tätig war. Hier lernte ich alles, was man im operativen Personalwesen wissen muss, um Mitarbeiter individuell betreuen und Führungskräfte zielgerecht beraten zu können. Nebenbei absolvierte ich in dieser Zeit mein Fernstudium zur Diplom-Betriebswirtin (FH) mit Schwerpunkt Personal- und Organisationswesen.

Im Oktober 2010 wollte ich dann endlich „Karriere machen“ – trotz zweier Kleinkinder. Deshalb trat ich eine Stelle als HR Managerin/Personalleiterin in einem Produktionswerk eines amerikanischen Automobilzulieferers in Grünberg an.

Doch trotz eines guten Betreuungsumfeldes aus Tagesmutter, Kita und Familie war es nicht so einfach, Familie & Beruf unter einen Hut zu bekommen. Die Arbeitszeiten waren nicht flexibel genug, Homeoffice nicht wirklich erwünscht und vieles blieb auf der Strecke. Der Stress war für alle einfach zu groß.

Somit ging ich wieder einen Schritt zurück und arbeite nun seit August 2012 in Teilzeit als Personalreferentin bei einem deutschen Konzern in Wetzlar, wobei sich die Arbeitszeit sukzessive von damals 17,5 bis auf jetzt 32 Wochenstunden erhöht hat.

Als Ausgleich zu Beruf und Familie habe ich auch das ein oder andere Hobby. Hierzu gehören Laufen – 2014 möchte ich am Köln-Marathon teilnehmen – und Fotografieren sowie viel ehrenamtliches Engagement.

Bis zur Geburt meines ersten Kindes war ich bei der Freiwilligen Feuerwehr Lindheim sowohl in der Einsatzabteilung als auch im Vorstand aktiv.

Zwei Jahre lang – bis zur Wahl als Direktkandidaten – war ich Mitglied im Elternbeirat unserer Kindertagesstätte und auch danach noch im Förderverein tätig als Kassenprüferin und Homepageverantwortliche. Dem Posten des Elternbeirats bin ich treu geblieben, zunächst in der Grundschule Lindheim, heute in der Limesschule Altenstadt.

Des Weiteren habe ich mich in einem Azubi-Mentoren-Programm bei „Altenstadt aktiv“ engagiert, das aber bedauerlicherweise mangels Interesse der betroffenen Parteien eingestellt wurde.

Gesellschaftliches Engagement ist also ein wichtiger und fester Bestandteil meines Lebens. Der Schwerpunkt liegt hier jedoch im Bereich Politik.

Politischer Werdegang

Ich bin im Jahr 2008 in die FDP eingetreten, weil diese Partei meiner persönlichen Grundeinstellung am nächsten kam.

Ich würde mich als einen sehr toleranten, aber auch freiheitsliebenden Menschen bezeichnen, der sein Leben gern selbst in die Hand nimmt und sich nur ungern reinreden lassen möchte. „Leben und leben lassen“ und zwar jeder so, wie es für ihn richtig ist. Diese Grundeinstellung sehe ich bei der FDP am besten vertreten.

Bereits ein halbes Jahr nach meinem Eintritt wurde ich zur stellvertretenden Vorsitzenden sowie nach einem weiteren Jahr zur Vorsitzenden des Ortsverbandes in Altenstadt-Limeshain gewählt.

Meine erste Kandidatur erfolgte im Jahr 2011 bei der Kommunalwahl. Hier bin ich sowohl für den Ortsbeirat Lindheim und die Gemeindevertretung in Altenstadt als auch für den Kreistag im Wetteraukreis angetreten. Die STimmen haben nicht gereicht, um sofort einzuziehen, aber 2014 konnte ich nachrücken. Bei der Wahl 2016 bin ich direkt in die Gemeindevertretung sowie in der Ortsbeirat Lindheim gewählt worden. Mit Christoph Platen und Armin Bialek sowie Claus Pfeffer im Gemeindevorstand bilden wir die kleine FDP-Fraktion in diesem „Parlament“.

Im Jahr 2012 wurde ich Mitglied im Kreisvorstand des Wetteraukreises sowie Delegierte für den Bezirks- und Landesparteitag. Seit April 2013 bin ich Ersatzdelegierte für den Bundesparteitag und seit November 2013 Ersatzdelegierte für den Europaparteitag.

In 2013 war ich Teilnehmerin im ersten Mentoringprogramm des hessischen Landesverbands. Von 2014 bis 2017 habe ich dieses Projekt dann geleitet.

Im September 2012 wurde ich zur Direktkandidatin im Wahlkreises 177 – Wetterau I für die Bundestagswahl 2013 gewählt.

Ein Jahr war ich auch Mitglied im Landesfachausschuss für neue Medien & Internet.

Von 2014 bis 2017 war ich zur Beisitzerin im Landesvorstand und seit März 2014 bin ich stellvertretenden Kreisvorsitzenden im Wetteraukreis.

Zuletzt habe ich für das Amt des Bürgermeisters in Altenstadt kandidiert. Gegen den Amtinhalb, der zuletzt 78% geholt hatte und zum 4. mal antrat war das natürlich ein ungleichges Wettrennen, aber immerhin konnte ich 37,2% erzielen und habe ihm sein schlechtestes Wahlergebnis in 4 Wahlen beschert (56,8%). Das zeigt mir, dass in Altenstadt eine andere Politik gewünscht ist, die ich nun als Gemeindevertreterin versuche, umzusetzen.

Politische Ziele

Grundsätzlich möchte ich erreichen, dass die FDP auf Basis ihrer liberalen Grundwerte verständliche und umsetzbare Lösungen für die täglichen Probleme der Menschen anbieten kann und das in einer Sprache, die jeder versteht.

Ich möchte weg von diesen abgehobenen, oberflächlichen und eher allgemein gültigen Aussagen und hin zu ganz konkreten Ideen und Vorschlägen und zwar für alle Menschen. Denn wenn wir richtig verstanden werden – und darauf haben wir durch die von uns gewählte Sprache Einfluss – können wir für alle Schichten etwas anbieten, nicht nur für Wohlhabende.

Thematisch setze ich mich ganz besonders für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Wetterau ein, da ich selbst erlebt habe, wie schwierig das immer noch ist und deshalb auch weiß, was dazu noch alles fehlt. Darüber hinaus liegen mir durch meine berufliche Tätigkeit die Themen Fachkräftesicherung sowie – ebenfalls aus eigenem Erleben – Bildung sehr am Herzen.

Mit diesen Themen habe ich bereits sowohl kommunalpolitisch und beruflich als auch privat einige Erfahrungen gesammelt. In Altenstadt setze ich mich auf kommunaler Ebene z.B. für eine bessere Nutzung & Unterstützung der Kindertagespflege ein. Beruflich habe ich bereits an einem Projekt zur Planung und Umsetzung einer Betriebskinderkrippe maßgebend mitgewirkt. Diese Arbeit möchte ich gerne in einem größeren Rahmen fortsetzen.